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Metallveredelung Bretten GmbH

Langenmorgen 8
75015 Bretten
Tel.: 07252 - 9506 - 0
Fax: 07252 - 9506 - 50
Email: info@mv-bretten.de
WWW: http://www.mv-bretten.de

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Die Galvanotechnik mit ihrer breiten Palette an elektrolytischen und chemischen Beschichtungen bietet optimale Möglichkeiten, metallische Produkte zu perfektionieren. Für die technische Sicherheit, für eine lange Lebensdauer und für optische Effekte. Veredelung in ihrer ganzen Vielfalt, das ist das Leistungsspektrum der MVB Metallveredelung Bretten GmbH . Vor über 50 Jahren gegründet, ist die MVB Metall-veredelung Bretten GmbH heute ein modernes Dienstleistungs-unternehmen mit Kunden aus den verschiedensten Branchen. Erfahrene Mitarbeiter und ein moderner Maschinenpark mit computergesteuerten Anlagen sind der Garant für eine große Durchlaufkapazität und hohes Qualitätsniveau. Wir galvanisieren bis zu einer Werkstückgröße von 2200 x 700 x 1250 mm.

Die Metallveredlung Bretten MVB und die Strähle Metallveredelung mit Sitz in Zaisenhausen agieren seit zwei Jahren als starke Gemeinschaft auf dem Gebiet der Metallbeschichtung und Oberflächenbehandlung. Mit der engen Zusammenarbeit gelingt es den beiden Unternehmen, die Anlageneffektivität und Termintreue der zu bearbeitenden Aufträge deutlich zu steigern. Zugleich können Kundenanfragen nach neuen Bearbeitungsverfahren besser umgesetzt werden. Eine solche Anfrage im Bereich des Elektropolierens von Edelstahlteilen führte dazu, dass bei der MVB vor einigen Tagen eine moderne und hocheffiziente Anlage in Betrieb genommen wurde.

MVB – Dienstleister für Korrosionsschutz

Die 1961 gegründete Metallveredlung Bretten mit Sitz in Bretten-Gölshausen bietet Beschichtungsverfahren vorzugsweise von Zink auf Eisenwerkstoffen als Schutz gegen Korrosion an. Es können sowohl Massenteile in der Trommel als auch Einzelteile auf Gestellen mit Abmessungen bis zu 2,2 m x 1,2 m x 0,65 m mit Zink beschichtet werden. Als Nachbehandlung stehen Passivierungen auf Basis von Chrom(III) und Dickschichtpassiverungen mit den üblichen Versiegelungen und Nachbehandlungen zur Verfügung. Gefragt ist heute besonders die Nachbehandlung auf Basis von nanoskaligem Siliziumdioxid. Für bestimmte Anwendungen kommen nach wie vor die klassischen Chromatierungen in den Ausführungen gelb und schwarz zum Einsatz. Für den temporären Korrosionsschutz hat die MVB eine Hohlraumkonservierung im Portfolio. Zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit wurden bei MVB in den letzten beiden Jahren etwa 35 % des erzielten Umsatzes in die Erneuerung der Anlagen und Einrichtungen investiert. Insbesondere die Anlagensteuerung, der Fuhrpark sowie Umweltschutzmaßnahmen wie die Abwasseraufbereitung und die Abluftanlage wurden modernisiert und erweitert. Als derzeit wichtigste Maßnahme sieht das Unternehmen die Umrüstung und Erweiterung einer Anlage zum Elektropolieren. Der unter Regie der Driesch Anlagenbau GmbH, Menden (Sauerland), durchgeführte Umbau beinhaltete eine vollständige Erneuerung der vorhandenen Bodenbeschichtung (ohne Auflage der zuständigen Behörde). Um dies bewerkstelligen zu können, wurde die vorhandene Anlage vollständig demontiert und damit auch auf vorhandene Schadstellen untersucht und die entsprechenden Elemente im Bedarfsfall repariert beziehungsweise durch neue Elemente ersetzt.

Als Erweiterung erhielt die Anlage eine Reinigungsstufe speziell zur Entfernung von hartnäckig anhaftenden Rückständen von Bearbeitungsstoffen wie beispielsweise Ziehfette. Darüber hinaus wurde eine neue Steuerung mit Scanner zur Erfassung von Fertigungsdaten integriert, wodurch die vollständige Rückverfolgbarkeit aller Arbeitsparameter gewährleistet ist. Um die zu bearbeitenden Teile in höchster Qualität fertigen zu können, besteht neben dem üblichen gründlichen Reinigen die Möglichkeit, mit Stromunterstützung zu beizen. Dadurch lassen sich auch hartnäckige oxidische Deckschichten oder Partikel aus den vorhergehenden Schritten der Metallbe- und -verarbeitung entfernen. Nach dem eigentlichen Elektropolieren wird passiviert und mit Reinwasser (mit online-Überwachung des Leitwerts) gespült, so dass die Bauteile auch den hohen Anforderungen der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie entsprechen.Trotz der umfangreichen Arbeiten gelang es durch gründliche Planung seitens des Anlagenbauers Driesch und des Kunden MVB, den gesamten Umbau innerhalb von nur 3 Wochen durchzuführen. Damit konnte die notwendige Produktionsunterbrechung auf ein Minimum begrenzt werden. Neben der erneuerten Anlage zum Elektropolieren wird mit einer Anlage für die Gestell- und einer für das Trommelverzinken von Massenteilen mit 25 Voll- und 5 Teilzeitkräften im Zweischichtbetrieb produziert.

Strähle-Galvanik – über 60 Jahre Erfahrung im Korrosionsschutz

Die Strähle-Galvanik GmbH in Zaisenhausen wurde 1952 als Lohnbetrieb zur Abscheidung von Zinkschichten als Korrosionsschutz gegründet. Lange Zeit blieb die Beschichtung von Einzel- und Massenteilen das Hauptbetätigungsfeld des Unternehmens. Vor annähernd 30 Jahren wurde das Angebot um Nickel-Chrom-Schichten für den dekorativen Einsatz erweitert, wodurch auch die mechanische Vorbehandlung durch Schleifen und Polieren deutlich ausgeweitet wurde. Vor sechs Jahren kamen das Elektropolieren von Edelstahl und das Reinigen und Passivieren von Aluminiumteilen als weiterer Bereich hinzu.

MVB und Strähle – Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit der beiden Dienstleistungsunternehmen begann 2012 mit der Übernahme und Integration der MVB Metallveredelung Bretten GmbH. Mit der Übernahme trat Hans Wörner nach langen Jahren der Vertriebstätigkeit als Geschäftsführer bei der MVB ein und wechselte damit von der Seite des Chemieanbieters auf die des Lohnbeschichters. Sven Reimold und Hans Wörner brachten die MVB durch Umbau der Anlagen auf die neueste Software und Steuerungstechnik sowie die Erneuerung der Anlagentechnik auf den heute verfügbaren fortschrittlichen Stand. Die rechtlich selbstständig agierenden Unternehmen sehen sich in einer sehr engenPartnerschaft, die ihnen hervorragendeMöglichkeiten zur bestmöglichen Bedienung der Kunden verschafft. Beide Geschäftsführer schätzen die entstandenen Synergien, sowohl in Bezug auf die Weiterentwicklung, wie sie mit der Einrichtung neuer Produktionskapazitäten für das Elektropolieren von beiden Unternehmen vorgenommen wurden, als auch in der deutlich effektiveren Nutzung von bestehenden Anlagen und Verfahren. Diese Partnerschaft ist nach Ansicht der Beiden ein Garant, den Herausforderungen der nächsten Jahre erfolgreich gewachsen zu sein. Mit den Unternehmenserweiterungen, die in Kürze auch bei der Strähle-Galvanik GmbH abgeschlossen sein werden, wurde der sichtbare Beweis dafür angetreten, dass diese Strategie der Kooperation erfolgreich sein kann.

Für weitere ausführliche Informationen besuchen Sie uns bitte auf unserer Homepage. Natürlich stehen wir Ihnen auch gerne persönlich zur Verfügung.